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kronkorken

Geschichte


Die Innstadt Bierspezialitäten haben eine der längsten Brautraditionen der Region. Ihre Wurzel gehen bis ins 12. Jahrhundert zurück.
Lesen Sie hier die ausführliche Geschichte.


kronkorken 1318 - Anfänge der Innstadt Brauerei arrow_down

Die Anfänge der Innstadt Brauerei sind in den Bischöflichen Höfen "enhalb der Innpruck" zu suchen. In den Büchern des St. Johannes-Spitals wird schon im Jahre 1318 das "Brauhaus am Graben enhalb der Innpruck" erwähnt.

Es ist heute eindeutig erwiesen, daß es sich bei der genannten urkundlichen Nachricht tatsächlich um die gleiche Braustatt handelt, an der sich heute noch die Innstadt Brauerei befindet.

Demnach besteht die Braustätte schon seit knapp 700 Jahren.

kronkorken 1408 - dorf enhalb der innpruck arrow_down

Nach alten Aufzeichnungen der Stadtchronik wurde das "dorf enhalb der innpruck", wie die Innstadt damals genannt wurde, in den Jahren 1408 und 1410 mit einer Ringmauer umgeben, in deren Schutze sich in der Folgezeit die verschiedensten Gewerbe zu schönster Blüte entfalteten.

kronkorken 1680 - Preyhaus arrow_down

Noch in den Pfarrbüchern von St. Severin aus dem Jahre 1680 findet sich für die Gebäulichkeiten am Graben, dem Schaffnerhof, in dem u. a. um 1650 das "Innpruckamt" untergebracht war, die Bezeichnung "Preyhaus".

Heute steht an dieser Stelle die Brauereiverwaltung.

kronkorken 1809 - Kriegsunruhen arrow_down

Durch Kriegsunruhen, namentlich aber durch die großen Feuersbrünste vom Juli 1809, wurde der Schaffnerhof - das alte "Preyhaus" - zerstört.

kronkorken 1812 - Lorenz Lang arrow_down

Die neuere Geschichte der Braustätte am Inn geht zurück auf das Jahr 1812, als der in Hauzenberg geborene Lorenz Lang, ein gelernter Brauer, das Grundstück erwarb. In einem Gewerbekataster das städtischen Archivs in Passau aus dem Jahre 1814 heißt es: "Lorenz Lang erwirbt am 13. November 1812 die Schaffnerhofbrandstatt in der Innstadt, mit der Dareingabe einer realen Bierbräugerechtigkeit an den Käufer, unter der besonderen Bedingung, daß in dem auf dieser Brandstätte zu errichtenden Bräuhaus eine verhältnismäßige Quantität Märzenbier erzeugt und außer der in Bayern üblichen Schankbierzeit kein anderes als das Märzenbier verkauft werden sollte. Die Brandstatt kaufte Lang vom Kgl. Rentenamt Passau für 4.000 fl. (Florin/Gulden) bei einer Lizitation."

kronkorken 1873 - Rosenberger und Angermann arrow_down

Am 4. April 1873 wurde die Brauerei von Ferdinand Rosenberger, Kaufmann in Passau, und Johann Carl Angermann, Ingenieur aus München, käuflich erworben.
Mit dem Erwerb des Betriebes durch diese beiden tatkräftigen Männer begann der Aufstieg der relativ kleinen Brauerei zu einem der führenden niederbayerischen Brauereiunternehmen.

kronkorken 1874 - Führendes Brauunternehmen arrow_down

Der erste Schritt zu einem der führenden niederbayerischen Brauunternehmen war die am 27. Juli 1874 vollzogene Umwandlung der Brauerei in eine Aktiengesellschaft.
Mit einem Kapital von 525.000 Mark startete die "Innstadt Brauerei AG" ihren Höhenflug.
Der Bierabsatz betrug rund 10.000 hl.

kronkorken 1876 - Lieferungen nach München arrow_down

Bereits in den Jahren 1876 bis 1880 lieferte die Innstadt Brauerei als erste Brauerei aus der Provinz helles Bier nach München und brachte es in der Wirtschaft zum Kletzengarten zum Ausschank.

In Berlin, Leipzig und Wien hatte die Brauerei Niederlassungen errichtet.

kronkorken 1883 - Franz Xaver Rosenberger arrow_down

Nach dem Tod Ferdinand Rosenbergers im Jahre 1883 übernahm Franz Xaver Rosenberger vorübergehend die Verwaltung des Braubetriebes, bis im Juni 1884 Ernst Bischof aus Weilheim zum Vorstand berufen wurde.
Er leitete das Unternehmen das Unternehmen bis zum Herbst 1892.

kronkorken 1892 - Carl Angermann arrow_down

In der Sitzung von 28. Oktober 1892 bestellte der Aufsichtsrat der Gesellschaft Carl Angermann aus Hof zum Vorstand, der die Geschicke der Brauerei nahezu 50 Jahre in seinen Händen hatte. Die kontinuierliche Aufwärtsentwicklung des Unternehmens trotz Krieg, Inflation und mancher Rückschläge, kann mit als Ergebnis seiner umsichtigen und zielsicheren Unternehmensführung gewertet werden.
Carl Angermann zählte zu den prominentesten Persönlichkeiten des bayerischen Brauwesens und genoß hohes Ansehen. Bei seinen Mitarbeitern im Betrieb war er wegen seiner vornehmen, geraden Art und seinem sozialen Verständnis sehr beliebt.

1950 wurde Carl Angermann zum Ehrenbürger der Stadt Passau ernannt.

kronkorken 1893 - Flaschenbier arrow_down

Bis 1893 gab es in Passau noch kein Flaschenbier. Erst die Innstadt Brauerei hat dasselbe in diesem Jahr eingeführt.
Nach anfänglichen Absatzschwierigkeiten kam das Flaschenbier der Innstadt Brauerei bei den bierseligen Konsumenten und der Gastronomie so gut an, dass bald täglich ein eigens hergestellter Kastenwagen, mit Pferden bespannt, die Kundschaft versorgte.

kronkorken 1898 - Elektrischer Strom arrow_down

Im Jahre 1898 errichtete die Innstadt Brauerei die erste Anlage zur Gewinnung von elektrischem Strom in Passau.
Mit diesem Strom versorgte die Brauerei die Gaststätte "Innstadtkeller" und ließ ihre fünf großen Bogenlampen damit erleuchten.
Zu dieser Zeit war es eine absolute Attraktion in Passau.

kronkorken 1900 - Echt bayerisches Bier arrow_down

Um 1900 fanden die dunklen Biere der Innstadt Brauerei mehrere Jahre im Hotel Wimberger am Westbahnhof in Wien größeren Absatz und waren als "echt bayerisches Bier" sehr beliebt.

"So lange Passau solche Bürger hat,
die nicht allein mit Mannes Rat und That
eintreten für sein Wohl zu jeder Frist,
die es auch mit solch feinem Quell versorgen,
wie er der Innstadt Brauerei entfließt,
so lange ist, bei Gott! es wohlgeborgen..."

(Emerenz Meier, populäre Dichterin)

kronkorken 1904 - 30 Jahre Innstadt Brauerei AG arrow_down

Zum 30-jährigen Bestehen der Innstadt Brauerei AG produzierten und verkauften 45 Mitarbeiter schon rund 28.000 hl Bier.
Das Hauptabsatzgebiet der Brauerei war die Stadt und ihre Umgebung, wohin das Bier noch mit Pferde- und Ochsengespannen gefahren wurde, während nach Pocking, Plattling, Teisnach, Zwiesel, Simbach und Eisenstein die Lieferung durch Bahn im eigenen Spezial-Kühlwagen erfolgte.

kronkorken 1914 - Herstellung von Limonaden arrow_down

m Jahre 1914 erreichte der Bierabsatz eine Höhe von 67.000 hl. Diese bedeutende Absatzsteigerung war bedingt durch Neuerwerbungen, vor allem der altangesehenen Passauer Braustätten Gebr. Schmerold und Josef Schmidmayr (Hellbrauerei), sowie jene von Carl Hellmannsberger in Strasskirchen bei Passau.
Der damalige Hauptausschank der Schmeroldbrauerei, der sogenannte Schmerold-Keller, wurde im Jahre 1903 um- und aufgebaut und bildete viele Jahre das alte Bierkeller-Idyll.

Als erste der Passauer Brauereien begann die Innstadt Brauerei mit der Herstellung von Limonaden und legte damit den Grundstock für den Aufbau dieses gerade im zweiten Weltkrieg wichtigen Produktionszweiges. Der Ausstoß beträgt 68.000 hl. Die Innstadt Brauerei ist die größte Braustatt Niederbayerns.

kronkorken 1921 - Weizenbiererzeugung arrow_down

Als erste der vier Passauer Brauereien nahm die Innstadt Brauerei nach dem 1. Weltkrieg die Einführung der Weizenbiererzeugung in Angriff.

Im Jahre 1921 wurde die Halser Brauerei von Herrn Hugo Niedermayer käuflich erworben.
Damit ging auch der bis heute bekannte und beliebte Gasthof zum Bayerischen Löwen mit dem nach wie vor einzigartigen großen Stadtbiergarten, dem "Niedermayer-Garten" in den Besitz der Innstadt Brauerei über.

kronkorken 1928 - Vergrößerung arrow_down

Eine, auch das äußere Bild des Brauereikomplexes stark verändernde, umwälzende Neuerung war der Bau einer modernen Darre und die Vergrößerung der gesamten Mälzerei mit Putzerei, Weichanlage und Saladinkästen in den Jahren 1928 bis 1930.

kronkorken 1939 - Karl Angermann arrow_down

Am 1. Februar 1939 bestellte der Aufsichtsrat seinen Sohn Karl Angermann, der seinem Vater bereits seit Jahren im Betrieb zur Seite stand, zum Vorstand.
Karl Angermann leitete das Unternehmen, abgesehen von einer etwa 20monatigen zwangsweisen Unterbrechung aus politischen Gründen, bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 1. Januar 1968. Er wurde von seinem Schwager, Dr. Fritz Bachmaier, tatkräftig unterstützt, der in der Zeit von 1964 bis 1969 Mitglied des Vorstandes war.

(Bild: spätere Aufnahme der INNSTADT Brauerei)

kronkorken 1942 - Zweiter Weltkrieg arrow_down

Im 2. Weltkrieg litt die Brauerei nicht nur unter dem drückenden Mangel von Gerste, Kohle und vielen anderen Rohstoffen, wie die gesamte deutsche Brauindustrie, sondern es bestand die Gefahr, dass der Betrieb zu Rüstungszwecken entfremdet werden sollte. Schließlich wurde aber in der Mälzerei nur eine Kartoffeltrocknerei eingerichtet.

kronkorken 1949 - Hefefreies Edelweißbier arrow_down

Es bedurfte großer Anstrengungen und vieler Mühen, bis endlich 1948/49 nach dem Krieg wieder Bier in altgewohnter Qualität hergestellt werden konnte.

Im Jahre 1949 begann die Brauerei neben Hefeweizenbier auch hefefreies Edelweißbier herzustellen.

kronkorken 1950 - Investitionen arrow_down

Der allgemeine wirtschaftliche Aufschwung erfasste auch die Innstadt Brauerei.
In den folgenden Jahren musste aufgrund der gestiegenen Nachfrage in diverse moderne Brauanlagen investiert werden.
Der langjährige Brauereichef Carl Angermann wird zum Ehrenbürger der Stadt Passau ernannt.

kronkorken 1960 - Wanderhaufenmälzerei arrow_down

Neuaufbau einer Wanderhaufenmälzerei.
Zwei Jahre später wird das Sudhaus mit einer Gesamtausschüttung von 6.000 kg neu gebaut.

kronkorken 1968 - Donhauser und Zizlsperger arrow_down

Ab 1. Januar 1968 bis 31. Dezember 1973 leitete Dr. Siegfried Donhauser aus Passau als Vorstand das Unternehmen.
Zum weiteren Vorstandsmitglied bestellte der Aufsichtsrat mit Wirkung vom 1. Juli 1973 Dr. Eberhard Zizlsperger aus Passau.

kronkorken 1970 - Fuhrpark arrow_down

Als einzige Passauer Brauerei besaß die Innstadt Brauerei noch Anfang der 70er Jahre zwei Apfelschimmel die täglich treu und brav ihren Lieferdienst versahen.
Der motorisierte Fuhrpark wuchs in den nächsten Jahren auf über 60 LKW und Anhänger an.

kronkorken 1973 - Vorstand Zizlsperger arrow_down

Nach dem Ausscheiden von Dr. Siegfried Donhauser wird Dr. Eberhard Zizlsperger zum alleinigen Vorstand ernannt.

kronkorken 1974 - 100 Jahre arrow_down

100 Jahre Aktiengesellschaft Innstadt Brauerei.
Das Rechnungswesen wurde auf elektronische Datenverarbeitung umgestellt.
Rund 150 Mitarbeiter sorgten für einen Bierabsatz von jährlich weit mehr als 100.000 hl.

kronkorken 1985 - Dr. Helmuth Adam arrow_down

Dr. Helmuth Adam wird zum neuen Vorstand der Innstadt Brauerei AG berufen.

kronkorken 1991 - Glückauf-Brauerei arrow_down

Erwerb einer Beteiligung an der Glückauf-Brauerei in Gersdorf/Sachsen sowie Aufbau eines Vertriebs nach Ungarn.

kronkorken 1996 - ...alles in Bewegung! arrow_down

Eine Brauerei geht mit der Zeit. Unter der neuen Führung des Vorstandsduos Walther Schömig und Bernd Rose wird das operative Brauereigeschäft von der AG ausgegliedert.

Die Innstadt Brauerei Bierspezialitäten GmbH wird gegründet. Angepasst an die neuen Herausforderungen der sich ändernden Konsumgewohnheiten und des immer stärker werdenden Drucks überregionaler Brauereien vollzieht die Innstadt Brauerei einen der größten Einschnitte in seiner Geschichte.

Ein ganz neues, einzigartiges, modernes und frisches Erscheinungsbild, neues Logo und Slogan (... alles in Bewegung!), neue Produkte und das zeitgemäße Verwaltungsmanagement machen aus der Innstadt Brauerei eine der modernsten und gefragtesten Braustätten im ostbayerischen Raum.

kronkorken 1999 - Friedhelm Feldmeier arrow_down

Friedhelm Feldmeier, seit 1996 Marketing- und Vertriebsleiter, wird Geschäftsführer in der Innstadt Brauerei Bierspezialitäten GmbH.
Mit der Einführung des Bügelbieres "Innstadt Neues Helles premium" knüpft die Innstadt Brauerei nicht nur an alte Traditionen und Werte an.
Mit dem frischen Auftritt dieses neuen hellen Biertyps erobert die Innstadt Brauerei auch die Herzen vieler Biergenießer.
"Neues Helles" wird zum Symbol für die jüngste Erfolgsgeschichte der Innstadt Brauerei.

kronkorken 2000 - Ottakringer Brauerei arrow_down

Die österreichische Ottakringer Brauerei aus Wien steigt bei der Innstadt Brau AG als Hauptanteilseigner ein.
Mit der Synergie von Braukompetenz zu Braukompetenz, verfolgt die Innstadt Brauerei künftig gemeinsame Ziele mit den Wiener Bierbrauern ohne jedoch seine Eigenständigkeit zu verlieren.

kronkorken 2001 - Heute. Immer. Innstadt. arrow_down

Die Innstadt Brauerei kooperiert mit der Hacklberger Brauerei in der Abfüllung von alkoholfreien Getränken, investiert in eine neue Bügelbierabfüllanlage und geht weltweit ins Internet.

kronkorken 2002 - Geburtsjahr des Starkbierspektakels arrow_down

Einführung der Neuen Weissen naturtrüb.
Desweiteren wird der Fuhrpark der Brauerei runderneuert und tritt ab nun auch im neuen, modernen Erscheinungsbild auf.

2002 ist ausserdem auch das Geburtsjahr des grandiosen und seitdem alljährlich wiederkehrenden Starkbierspektakels in der X-Point-Halle.

kronkorken 2004 - Dultumzug arrow_down

Die traditionsreiche Passauer Dult zieht nach vielen Jahren vom Exerzierplatz auf das neue Messegelände in Passau-Kohlbruck um, um den Besuchern mehr und attraktivere Unterhaltung zu bieten.
Im Verbund mit der Hacklberger Brauerei öffnet die Innstadt Brauerei auf der ersten "neuen" Maidult 2004 die Pforten des Passauer "DultStadls".
Im "etwas anderen Festzelt", nämlich der mit rund 80 Tonnen Holz reich dekorierten Dreiländerhalle STREIF-Arena finden ca. 3500 Dult-Besucher (Sitz-)platz.
Die Erfolgsgeschichte dieses Mammut-Projekts war bereits wenige Stunden nach seiner Eröffnung gesichert.

kronkorken 2008 - Relaunch des Internetauftritts arrow_down

Sieben Jahre nach dem ersten Onlinegang unterzieht sich der Webauftritt der Innstadt Brauerei einer Frischzellenkur.

kronkorken 2012 - Brauerei Hacklberg erwirbt die IB arrow_down

Zusammen sind wir stark!
Innstadt Bierspezialitäten ist nun eine Marke der Brauerei Hacklberg.